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Nachgedacht im September

Gott der Herr ist Sonn und Schild

Gott der Herr ist Sonn und Schild. Der Herr gibt Gnade und Ehre, er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.

Gott ist unsre Sonn und Schild!
Darum rühmet dessen Güte unser dankbares Gemüte, die er für sein Häuflein hegt.
Denn er will uns ferner schützen, ob die Feinde Pfeile schnitzen und ein Lästerhund gleich billt.

Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zugut und noch itzund getan.

Gottlob, wir wissen den rechten Weg zur Seligkeit; denn, Jesu, du hast ihn uns durch dein Wort gewiesen, drum bleibt dein Name jederzeit gepriesen.
Weil aber viele noch zu dieser Zeit an fremdem Joch aus Blindheit ziehen müssen, ach! so erbarme dich auch ihrer gnädiglich, dass sie den rechten Weg erkennen und dich bloß ihren Mittler nennen.

Gott, ach Gott, verlass die Deinen nimmermehr!
Lass dein Wort uns helle scheinen; obgleich sehr wider uns die Feinde toben, so soll unser Mund dich loben.

Erhalt uns in der Wahrheit, gib ewigliche Freiheit, zu preisen deinen Namen durch Jesum Christum. Amen.